Wie sicher ist Online-Banking über Handy?
Online Banking wird bei den Deutschen immer populärer. Dies liegt zu einem an der ersparten Zeit gegenüber dem Weg zur Bank und dem Warten am Schalter sowie an den häufig günstigeren Konditionen, wie der Zinsvergleich Tagesgeld etwa zeigt.
Doch wie sicher die Abwicklung der Bankgeschäfte im Internet ist, wissen viele Nutzer dieses flexiblen Angebotes der Kreditinstitute nicht. Zu viele Missbrauchsfälle durch geklaute oder gehackte Transaktionsnummern (TAN) verunsichern zahlreiche Kunden.
Viele Banken und die Sparkassen setzen in naher Zukunft auf eine Alternative gegenüber den herkömmlichen TAN, die bisher über den Postweg an die jeweiligen Kontobesitzer gesandt wurden. Das Stichwort hierbei lautet mobile Transaktionsnummer (MTAN). Solche MTANS werden vor jeder Transaktion an eine Mobilfunknummer gesendet, sodass sie gleich verwendet und vom System anschließend wieder gelöscht werden können. Reine Internetbanken nutzen diesen Weg bereits seit 2010.
Wie viel sicherer Online-Banking über Handy gegenüber dem bisherigen stationären, so genannten iTAN-Verfahren ist, fragen sich jedoch genauso viele Menschen. In der Tat können Hacker nur schwer an die SMS mit den MTAN kommen und über diese die weiteren Strukturen wie PIN-Abfragen kommen. Beim i-TAN-Verfahren sind wiederum viele Missbrauchsfälle durch das so genannte Phising, also Ausspionieren von Daten, bekannt, was erfahrenen Hackern durch gewisse Strukturerkennungen ausgesprochen einfach ermöglicht wird. So kann man auch ganz beruhigt die günstigeren Konditionen durch den Zinsvergleich Tagesgeld in Anspruch nehmen.

11. Feb, 2011 







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